Dienstag, 19. august 2008

Nachdem schon die ersten Plakate angebracht wurden und auch die meisten Listen erstellt sind, kann man durchaus sagen, dass der Wahlkampf in die Heiße Phase geht. Noch immer ist nicht sicher wie viele Parteien tatsächlich antreten werden, aber es werden diesmal wohl so viele wie schon lange nicht mehr. Neben den bekannten Fixstartern (SPÖ, ÖVP, Grüne, FPÖ und BZÖ) werden auch das LIF, die KPÖ und Fritz Dinkhauser antreten, zudem werden in einzelnen Bundesländern auch kleinere Fraktionen vertreten sein (Die Christen, Rettet Österreich, Schwarz-Gelbe Allianz, Die Linke, uvm.). Bei so einer Vielzahl an Parteien, ist es den Menschan kaum zu verdenken wenn es zu einer Reizüberflutung kommt und sie schon im voraus genug vom Wahlkampf haben. Andererseits zeigt uns diese Masse an Parteien auch, wie Politikverdrossen die Österreicher wirklich sind, wenn so viele ein Mitbestimmungsrecht erkämpfen wollen. Auch die Experten und Politologen tun sich immer schwerer Voraussagen zu einem Wahlausgang zu treffen, da die Wähler immer stärker Wechseln und die Stammwähler der großen Parteien schwinden. Man kann nur hoffen dass sich auch dieses Phänomen bald wieder einpendelt und wir nicht bald italienische Zustände in unserer politischen Landschaft vorfinden!

Mit freundlichen Grüßen
Julian

von Julian
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Samstag, 12. juli 2008

Liebe Leser von politik.over-blog.org!

Die politische Landschaft wurde diese Woche heftig erschüttert, nachdem die ÖVP neuerlich Neuwahlen ausgerufen hatte. Die letzte Einigung konnten SPÖ und ÖVP zumindest zustande bringen und fixierten mit dem 28. September den Tag der Entscheidung. Es wird ohne Zweifel ein sehr kurzer und harter, aber auch ein sehr spannender Wahlkampf werden. Auf welche Themen werden die 5 im Parlament vertretenen Parteien setzen und werden auch Außenseiter und „Rebellen“ (Dinkhauser, Martin) eine reelle Chance haben ins Hohe Haus einzuziehen. Die nächsten Wochen werden zeigen wer mit Themen zu punkten versucht, wer mit Wahlversprechen und wer sich dem Populismus im Wahlkampf hingibt. Zweifelsohne wird dieser Wahlkampf neuerlich tief in den Steuertopf greifen und es bleibt abzuwarten ob die Menschen das auch mit einem weiteren absinken der Wahlbeteiligung goutieren. Die turbulente innenpolitische Lage bietet jedenfalls viel Stoff zum schreiben.

Mit freundlichen Grüßen 
Julian

von Julian
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